Funkhaus Nalepastrasse

Architektur              Rundfunkgeschichte

 

 

Das einstige Rundfunkgelände der  DDR liegt in Berlin-Oberschöneweide direkt an der Spree (Foto links) An  dieser Stelle kommen auch die Besucher der Berliner Hörfestspiele an und können sich dann bei einem kurzen Spaziergang auf dem Gelände umsehen.

In der Mitte: Blick auf die Seitenfront von Block B mit den beiden Hörspielstudios H1 und H2,   rechts der Hörnchengang von außen. Auch am ehemals sprudelnden Springbrunnen wurden Aufnahmen gemacht.

 

Die Erbauer scheuten in den fünfziger Jahren keine Mühe und keine Kosten: der Rundfunk spielte von Anfang an eine zentrale Rolle im Propagandakonzept der SED. Die Arbeitsbedingungen waren vergleichsweise luxuriös, die Welt heil, die Versorgungslage privilegiert und vor allem das Hörspiel genoss nach der Etablierung zweier Fernsehsender in Adlershof alle Privilegien einer Nische. Rechts: Eine der Kantinen für Mitarbeiter.
Am Hörnchengang (links) lagen das Hörspiel-Studio H2 und die Musik-Säle 3 und 4.

 

 

 

 

Links H1, das größte der Hörspielstudios: Böden und Treppen mit verschiedenen Belägen, veränderbare Wände,  zahlreiche Räume (Kellergewölbe, Sauna, Treppenhaus, ein schalltoter Raum mit Sandbahn, Wasseranschluß und Feuerleiter).

 

 

Rechts das Geräuscharchiv (nach der Wende, geplündert). Unten: Regieraum.

 

 

 

 

 

 

Bis 1990 wurden hier hunderte von Hörspielen produziert. Dann ging der Vorhang zu:

 

 

und am 21. Juni geht er wieder auf!

 

 

 

 

 

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